Heute ist der 2. Saatmond 22 n.B.

230 Bruch der Gebote

231 Und obgleich ihnen die Götter ihren Schutz geboten so fühlten sie sich trotzdem bedroht und sie fühlten sich verlassen und verstoßen von den Göttern und lästerten ihre Namen und kehrten sich ab von ihnen um ihre eigenen Götzen zu verehren.

232 Und die Zahl der Menschen in den Flut- und in den Festlanden wuchs und sie fühlten sich erstarkt und die Gunst der Götter auf ihrer Seite.

233 Und dennoch waren sie vor den Überfällen der Tiermenschen nicht gefeit, weshalb sie Ihre Töchter zu Priesterinnen und ihre Söhne zu Kriegern machten, denen die Götter geboten in die Wälder, Hügel und Berge zu ziehen, die Tiermenschen zu richten.

234 Sie zogen aus wie ihnen geheißen und als sie die Wälder, Berge und Hügel erreichten, da trafen sie auf die Verstoßenen, die sich eigene Namen gegeben hatten und sie erzählten ihnen von ihrem Krieg gegen die Tiermenschen.

235 Da sprachen die Verstoßenen auch sie wollten ausziehen, um Richter über die Ungerechten zu sein und sie gingen gemeinsam um zu tun wie sie beschlossen.

236 Die Götter aber sahen den neuerlichen Bund mit Missgunst:

237 Haben wir ihnen nicht geboten die Ordnung, die wir ihnen gegeben, einzuhalten, auf dass sie nimmer einander treffen und streiten können?

238 Sie aber wussten von der Bedrohung ihrer Auserwählten Menschenkinder durch die Tiermenschen und so billigten sie das Mittel zum Zweck.

239 Als die Tiermenschen aber gerichtet, da gingen die Krieger gemeinsam in die große Ebene, ihren Sieg mit allen zu teilen.

240 Und sie trafen sich und feierten gemeinsam und sie paarten sich beim Wein.

241 Doch da wurde der Zorn der Götter wach:

242 Haben wir nicht gesprochen ihr sollt die Ordnung, die wir in Weisheit erkoren, befolgen?

243 Und kaum da der Morgen graute und Riasion sein Strahlen in die Welt sandte, da war schon Streit unter den Rassen und die Priester prangerten den Verstoß gegen den Willen der Götter an und die Verstoßenen fühlten sich schändlich, hatten sie doch mit denen gebuhlt, die in der Gunst der Götter standen, die sie verfemt.

244 Und sie stritten und warfen sich gegenseitig die Schuld vor, in der Angst die Strafe für ihre Missetaten zu erhalten.

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