Heute ist der 2. Saatmond 22 n.B.

342 Oh Riasion, ich kenne Dich und ich preise Deinen Namen.

343 Der, Dessen Thron Am Himmel Steht, Herr Der Vollständigen Wahrheit, so ist Dein Name.

344 Der, Dessen Auge Leben bringt, Herr Der Erleuchtung Am Tage, so ist Dein Name.

345 Der, Dessen Lächeln Reichtum Bringt, Herr Der Güldenen Gesetze, so ist Dein Name.

346 Du bist aufgegangen im Osthorizont und hast jedes Land mit Deiner Schönheit erfüllt.

347 Schön erscheinst Du im Horizonte des Himmels, Du lebendige Sonne, Die alles Leben bestimmt.

348 Schön bist Du, strahlend und groß, hoch über allem Land.

349 Fern bist Du, doch Deine Strahlen sind auf Erden.

350 Deine Strahlen umfassen alle Länder bis ans Ende von allem was unter Deinem Himmel ist.

351 Du bist in ihrem Angesicht, doch unerforschlich ist Dein Lauf.

352 Du bist Riasion, wenn Du die Grenzen des Himmels erreichst und sie niederbeugst für Deinen geliebten Sohn.

353 Oh Riasion, Dein Antlitz ist die strahlende Sonne.

354 Oh Riasion, Deine Tugend heißt Wahrheit.

355 Oh Riasion, Dein Wille ist die ewige Tagnacht.

356 Oh Riasina, ich kenne Dich und ich preise Deinen Namen.

357 Die, Deren Thron Am Himmel Steht, Herrin Des Vollständigen Wissens, so ist Dein Name.

358 Die, Deren Auge Liebe Bringt, Herrin Der Erleuchtung Zur Nacht, so ist Dein Name.

359 Die, Deren Lächeln Das Geheimnis Verbirgt, Herrin der Lebenden Künste, so ist Dein Name.

360 Du bist aufgegangen wann immer es Dir gefiel und hast jedes Land mit Deiner Schönheit erfüllt.

361 Schön erscheinst Du im Horizonte des Himmels, Du lebendiger Mond, Der die Gestirne bestimmt.

362 Schön bist Du, silbern und groß, hoch über allem Land.

363 Fern bist Du, doch Deine Strahlen sind auf Erden.

364 Deine Strahlen umfassen alle Länder bis ans Ende von allem was unter Deinem Himmel ist.

365 Du bist in ihrem Angesicht, doch unerforschlich ist Dein Lauf.

366 Du bist Riasina, wenn Du die Grenzen des Himmels beugst und Du den Blick erhebst auf Deinen geliebten Sohn.

367 Oh Riasina, Dein Antlitz ist die Schönheit des Mondes.

368 Oh Riasina, Deine Tugend heißt Wissen.

369 Oh Riasina, Dein Wille ist die ewige Tagnacht.

370 Oh Riamodan, ich kenne Dich und ich preise Deinen Namen.

371 Der, Dessen Thron Im Feuer Steht, König Der Unterwelt, so ist Dein Name.

372 Der, Dessen Atem Leben Nimmt, Der Dessen Atem Leben Bringt, so ist Dein Name.

373 Der, Dessen Lächeln Im Herdfeuer Lebt, Herr Der Blutigen Schlachten, so ist Dein Name.

374 Du schlägst in jedem Herz, in jeder Leidenschaft, weil Du die Menschen liebst, oh mein Verführer.

375 Voller Herrlichkeit erschallen Deine Lieder und schrecklich zugleich singen die Waffen Deiner Diener.

376 In der Dunkelheit fandest Du Dein Reich.

377 Doch keine Dunkelheit besteht vor Deinem Licht.

378 In der Verbannung bist Du, unter alle Länder bis an die Grenzen des Himmels.

379 Doch in Sterblicher Hand ist Deine Macht auf Erden.

380 Du bist Riamodan, wenn Du durch Das Wasser verlischst und Du Das Wasser verlischst.

381 Oh Riamodan, Dein Antlitz sind die lodernden Flammen.

382 Oh Riamodan, Deine Tugend heißt Leidenschaft.

383 Oh Riamodan, Dein Wille ist die Ewige Tagnacht.

384 Oh Riaranjoscha, ich kenne Dich und ich preise Deinen Namen.

385 Die, Deren Thron Die Meere Sind, Herrin Der Nebelgeister, so ist Dein Name.

386 Die, Deren Küsse Regen Sind, Herrin Der Himmlischen Wolken, so ist Dein Name.

387 Die, Deren Kinder Flüsse Sind, Herrin Der Weisheit, so ist Dein Name.

388 Du kommst mit der Flut und befruchtest das Land, Du bist der Vater.

389 Und alles Leben kommt von Dir, denn Du bist die Mutter.

390 So grenzenlos wie die Meere sind, so wie die Wolken sind, so wie die Nebel sind, so ist Deine Weisheit.

391 Und was in Deinen Wassern schwimmt und was auf Deinen Wassern schwimmt ist Dir Vasall, das liegt in Deiner Hand.

392 Und alle Heilung kommt von Dir, sanft und stark ist Deine Hand.

393 Und wer in Deiner Flut ertrinkt, ertrinkt in Deiner Weisheit.

394 Du bist Riaranjoscha, wenn Du Das Feuer verlischst und durch Das Feuer verlischst.

395 Oh Riaranjoscha, Dein Antlitz sind die kühlenden Wasser.

396 Oh Riaranjoscha, Deine Tugend heißt Weisheit.

397 Oh Riaranjoscha, Dein Wille ist die Ewige Tagnacht.

398 Oh Riaplot, Ich kenne Dich und ich preise Deinen Namen.

399 Der, Dessen Leib Die Erde Ist, König Der Felder, so ist Dein Name.

400 Der, Dessen Zorn Den Menschen Gilt, König Der Wälder, so ist Dein Name.

401 Der, Dessen Leib Verwundet ward, König Der Berge, so ist Dein Name.

402 Du hast das Leben erbarmungslos gemacht, in Grimm gebrochen jeden Stolz, Dir zollt was Sterblich ist in Demut den Tribut.

403 Wenn still und ruhig Du liegst oder Du in Wut und Trauer laut erbebst,

404 Mächtig bist Du, Mitte der Welt, von Blüten und Sträuchern bekrönt.

405 Fruchtbar bist Du, Vater und Mutter zugleich, betagt und alterslos.

406 Und was auf Deinem Boden läuft und was in Deinem Boden gräbt ist Dir Vasall, das liegt in Deiner Hand,

407 Der Du Den Sommer gebarst, Die Gefährtin Des Tags, aus Deinem Göttlichen Schoß.

408 Du bist Riaplot, wenn Du auf Deinen Schultern die Grenzen des Himmels trägst und das Tor zur Unterwelt verschließt.

409 Oh Riaplot, Dein Antlitz sind die Säulen der Erde.

410 Oh Riaplot, Deine Tugend heißt Demut.

411 Oh Riaplot, Dein Wille ist die Ewige Tagnacht.

412 Oh Riadugora, ich kenne Dich und ich preise Deinen Namen.

413 Die, Deren Tor Zum Tode Führt, Herrin Der Seelen, so ist Dein Name.

414 Die, Deren Stimme Träume Bringt, Herrin Des Schlafes, so ist Dein Name.

415 Die, Deren Kinder Winde Sind, Herrin Des Atems, so ist Dein Name.

416 Deine lächelnde Stimme bringt die Kunde vom Sein, Deine Blindheit bringt die Kunde vom Tod.

417 Dein Herz schlägt als Atem alles Sterblichen als Sturm und Wind und Hauch.

418 Die Gnade bist Du, allverzeihend jeder Reue, die Erkenntnis bist Du, überall und unsichtbar,

419 Die Du Vergessenheit bringst und Wiedergeburt, Du Unsterbliches Kind, Du Ewige Greisin.

420 Das Haar Deines Hauptes fliegt mit gefiederten Schwingen dahin,

421 Die Du Den Winter gebarst, Den Gefährten Der Nacht, aus Deinem Göttlichen Schoß.

422 Du bist Riadugora, wenn Du Deine Brücken schlägst, bis in den Himmel und in die Unterwelt.

423 Oh Riadugora, Dein Antlitz sind die Vier Winde des Himmels.

424 Oh Riadugora, Deine Tugend heißt Vergebung.

425 Oh Riadugora, Dein Wille ist die Ewige Tagnacht.

426 Oh Riason, Ich kenne Dich und ich preise Deinen Namen.

427 Der, dessen Thron am Ende steht, Richter aller Zeit, so ist Dein Name.

428 Der die Sünden wiegt, unsterblicher Richter der Sterblichen, so ist Dein Name.

429 Der die Gesetze gibt, Richter der Götter, so ist Dein Name.

430 Du erhebst Dein Wort in allem Verstand.

431 Mit Deiner Gerechtigkeit hältst Du beisammen alles Sein.

432 Im Zwielicht stehst Du, unter dem Land und über dem Land.

433 Unberührbar bist Du, doch Dein Wesen berührt alles Sein.

434 Deine Gerechtigkeit durchdringt Fleisch und Gebein und alles was Sterblich und Unsterblich ist.

435 Deren Frieden Du bist, durch Deinen Schlichterspruch allein.

436 Du bist Riason, wenn Du die Grenzen des Himmels berührst und Du den Blick erhebst auf die Sonne, die Dein Vater ist und auf den Mond, der Deine Mutter ist.

437 Oh Riason, Deine Tugend heißt Gerechtigkeit.

438 Oh Riason, Dein Wille und Antlitz ist die ewige Tagnacht.

439 Riacommon, in Ewigkeit Almarna.

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