Heute ist der 27. Blühmond 22 n.B.

Wappen von Moosgrund
Wappen von Moosgrund

Moosgrund

Im Süden und Westen der Kronlande liegt das Vikariat Moosgrund. Diese grenzt im Nordosten an Alsân, im Nordwesten an Norderforst und im Osten an die arkane Sonderrechtszone Feenwald.

Moosgrund ist die größte Region der Kronlande, in der auch die yddländische Hauptstadt Berardsport mit ihren knapp 18.000 Einwohner, sowie die nahegelegene Fürstenburg Gelblich liegen. Im Südosten findet man Neusiedel mit knapp 1.200 Einwohnern und im Südwesten den Hafen und die Siedlung von Landfall mit rund 600 Seelen.

Die Gründung der Mark Moosgrund ist auf die erste Lehensreform unter Protektor Tassilo im Jahre 7 n.B. zurückzuführen. 10 n.B. erhielt Moosgrund dann durch die zweite Lehensreform den Status einer Baronie, ein Jahr später wurde Nirhal von Moosgrund als Baronin der Region eingesetzt. Diese zog sich im Windmond 13. n.B. nach ihrer Hochzeit mit dem damaligen Markgrafen auch offiziell aus den Staatsgeschäften zurück. Margeryt Ludeck folgte, im Amt der Kanzlerin von Yddland, als Baronin (und später Gräfin) von Moosgrund nach und übernahm die Amtsgeschäfte der Baronie. Im Zuge der letzten Lehensreform trat Margeryt Ludeck als Kanzlerin zurück und die Grafschaft Moosgrund fiel an die Krone. Ihr folgte Alfred Gerdenwald als Kanzler Yddlands nach, der mit der Vogtei Korjak belehen wurde. Mit dem Vikariat Moosgrund wurde von Fürst Tassilo II. von Yddland der Erzvikat der neu gegründete Siebengöttliche Kirche des Riacommon Balthasar Miron belehen. 

Landschaftlich zeichnet sich Moosgrund durch hügelige Flusstäler, Auen sowie kleinere Wälder und Haine aus. Der im Druidenwasser am westlichen Rande des Feendwaldes entspringende Yvarem fließt gen Süden durch die Grafschaft, speist nordöstlich von Berardsport den Flussarm Yvaro, der südlich von Burg Gelblich im Meer mündet, und fließt dann weiter durch Moosgrund bis nach Neusiedel ins Drachenmeer. Parallel zum Yvarem verläuft auch die größte und befestigte yddländische Reichsstraße von Seehaven in Norderforst über Berardsport bis hin nach Neusiedel im Südosten. In Berardsport liegt auch das yddländische Flaggschiff, die Anigelb, vor Anker.

Moosgrund

Für Recht und Gesetz im Landesinneren sorgen Ritter Ottokar von Ravensruh und seine Mannen sowie die 1. und 3. yddländische Fürstenkompanie in den Städten Berardsport und Neusiedel.

Landwirtschaftlich gesehen tut sich Moosgrund vor allem durch Schafszucht und Fischerei hervor. Auch Vieh- und Obstbauern sind hier beheimatet und entlang der größeren Straßen finden sich in regelmäßigen Abständen Wind- und Wassermühlen. In den Städten zeichnet sich momentan die Weberzunft als die am schnellsten wachsende und ertragreichste ab. Aus der Schafswolle werden Tücher, die wiederum eingefärbt aufs Festland exportiert werden. Durch Import- und Exportzölle sowie Einfuhrverbote, wie zum Beispiel für Portwein, wird die yddländische Wirtschaft geschützt und die markgräfliche Kasse aufgefüllt.

Im Südosten des Vikariats, in Neusiedel gelegen, findet man die vor einigen Jahren gegründete yddländische Heilerschule, deren Trägerin die Mutter des Fürsten ist. Ebenfalls in Neusiedel befindet sich das Curthan Ludeck Findel- und Waisenhaus, welches Margeryt Ludeck großzügig ins Leben gerufen hat und dessen Schirmherrin sie ist.

Der im Südwesten gelegene kleine Ort Landfall erlangte vor einiger Zeit traurige Berühmtheit:

Burg Gelblich
Burg Gelblich

Viele Dutzend Langboote, besetzt mit barbarischen Mannen aus dem Norden, liefen den Hafen an. Nachdem sie die Bevölkerung gegen die gemäß dem Riacommon eingesetzte Obrigkeit aufgewiegelt hatten, war es nur mit vereinten militärischen Kräften Yddlands und seiner Verbündeten möglich, die Invasoren zu vertreiben und die göttergewollte Ordnung wieder herzustellen.

Noch heute wird am Jahrestag der Befreiung Landfalls ein rauschendes Fest zu Ehren der rechtgläubigen Erlöser Landfalls gefeiert.

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