Heute ist der 27. Blühmond 22 n.B.

Wappen von Alsân
Wappen von Alsân

Alsân

Im Osten des Fürstentums Yddland liegt die Baronie Alsân. Diese grenzt im Norden an Norderforst, im Süden an Moosgrund und im Westen an die arkane Sonderrechtszone Feenwald.

Die Grenze zur arkanen Sonderrechtszone Feenwald beginnt in Alsân, anders als in den übrigen Baronien, unweit von besiedelten Gebieten. Dies liegt daran, dass weite Teile der Baronie ebenfalls bewaldet sind und die Grenze zur Anderswelt für das ungeübte Auge oft nur schwer zu erfassen ist.

Alsân ist die "Kornkammer" Yddlands. Dort gedeiht vor allem guter Weizen. Aufgrund der eher dünnen Besiedelung ist die Region somit weitestgehend autark.

Alsân

Die größte Ortschaft ist Waldhaus Ruh (ehemals Waldweiler) mit etwas mehr als 2.700 Einwohnern. Die Ortschaft wurde seinerzeit im Feenkrieg zu Ehren einer Hebamme umbenannt, welche tapfer und selbstlos ihr Leben opferte, um den Fortbestand der Kronlande zu sichern. In der Nähe von Waldhaus Ruh befindet sich auch die einzige befestigte Garnison in Alsân, das Banner der Alsâner Bogenschützen.

Im Jahre 10 n.B. ernannte Prinzregent Tassilo I von Yddland seinen langjährigen Freund Gedron, genannt "Galgenvogel" oder "Halbelf" zum Baron von Alsân. Dieser ließ sich wenig später auf dem verwaisten Gutshof in der Nähe der alten Vogtei bei Waldhaus Ruh (damals noch Waldweiler) nieder. Da er viel auf Reisen ist, hat er seinen Haushofmeister, Herrn Ginster, als Verwalter eingesetzt. Dieser versieht während der Abwesenheit des Herrn Baron alle Amtsgeschäfte.

In jüngster Zeit ist Baron Gedron jedoch wieder häufiger daheim, da sich das Fürstentum immer wieder im Kriegszustand befand, auch wenn es in letzter Zeit nicht gegen einen Aggressor von Außen, sondern gegen Aufrührer und Vaganten in Korjak ging. Bestimmte Amtsgeschäfte betrachtet Baron Gedron als persönliches Privileg und doch auch gleichzeitig als Bürde, die niemand anders für ihr tragen kann und soll.

So war es im Jahr 21 n.B. an ihm, den Kronrat zu beherbergen und wieder einmal höchstpersönlich für seine Untertanen zu Gericht zu sitzen. Im Zuge dessen tauchte der verschollene und für tot gehaltene Ritter Konrad von Câlsenwacht plötzlich wieder auf, nur um auf Knien und unter Tränen zu beichten, dass er gegen das fürstliche Betretungsverbot der arkanen Sonderrechtszone Feenwald verstoßen habe, um eine entführte Bauerstochter zu retten. Nur die generöse Fürbitte Baronin Katalinas von Orkenstein, yddländische Kronrätin und Lordkonsulin Bretoniens, konnte ihn vor dem sicheren Tod auf dem Richtblock durch die Ydd bewahren. Der Prinzregent ließ Gnade walten und Herr Konrad wurde aller Titel und Ämter bis auf seine Ritterwürde enthoben und nach Orkenstein verbannt.

So steht die Baronie Alsân also wieder ohne einen Ritter da, was das Leben für Baron Gedron nicht eben leichter macht, hat doch der Marschall Yddlands jüngst Meldungen über Truppenstärken angefordert und es scheint so gut wie sicher, dass demnächst Aushebungen bevorstehen dürften. Denn schließlich muss jemand die Truppen kommandieren...

 

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